Mein geliebtes Powerfrühstück

Heute zeige ich Euch endlich mein geliebtes Powerfrühstück. Geliebt deshalb, weil es wirklich gut schmeckt, schnell zubereitet ist und auch wirklich voller Power steckt.

Was ist im Powerfrühstück drin?

Einfache aber gute Zutaten. Ich habe schon vor Jahren beschlossen keine Kuhmilch mehr zu trinken. Deshalb sind meine Smoothie-Rezepte immer mit Pflanzenmilch. Mein Favorit ist die Hafermilch. Die Ökobilanz von Hafermilch fällt im Vergleich zu anderen Pflanzenmilchalternativen am besten aus. Der Hafer wird meist in Europa angebaut und hat kurze Wege zur Verarbeitung. Wenn Ihr Euch eine Bio-Hafermilch kauft, dann sind weder Glyphosat noch bedenkliche Schwermetalle enthalten.

Ein weiterer großer Vorteil ist, das Du Hafermilch ganz easy selbst herstellen kannst. Einfach zarte Bio-Haferflocken kaufen, ca. 80 g auf 1 Liter Wasser und ab in den Standmixer damit. Wichtig – kaltes Wasser! Sonst quellen die Haferflocken und das wollen wir hier nicht.
Ich lasse meinen Mixer immer zweimal durchlaufen. Dann einfach durch ein sehr feines Sieb oder ein Passiertuch gießen – Fertig!

So, was ist also wirklich drin?

200 ml Hafermilch
TK Himbeeren – eine Handvoll
4 gehäufte EL Haferflocken (kernig und zart)
TK Erdbeeren – ca 3 Stück
1 EL frisch geschrotete Leinsamen
1 EL Sonnenblumenkerne
Leinsamenöl

Als Variation eignen sich zum Beispiel:

1 EL gehackte Haselnüsse
1 EL gehackte Mandeln
1 EL Kakaopulver – nicht gezuckert
Blaubeeren, Johannisbeeren, Brombeeren oder Apfel und Birne. Ich habe die Beeren immer als TK Vorrat, deshalb schreibe ich hier TK-Beeren.

Als Topping – also nur für Instafotos *zwinker*
Alles was Dir schmeckt und Du gut kauen kannst. Wenn Dein Mundraum es zulässt, dann eignen sich Kokosflocken, Walnüsse, getrocknete Cranberries, frische Beeren oder Apfelchips.

Mein geliebtes Powerfrühstück. Ein Beerensmoothie mit Variationsmöglichkeiten.
Super schön angerichteter Beerensmoothie


Kannst Du mein geliebtes Powerfrühstück während der Bestrahlung essen?

In den ersten 1 -2 Wochen der Bestrahlung kannst Du den Smoothie wahrscheinlich noch so wie oben beschrieben zu Dir nehmen. Ich empfehle Dir den Smoothie mit noch mehr Kalorien anzureichern. Die wirst Du in den folgenden Wochen gut brauchen können.

Dazu eignet sich gut:
– Mandelmus
– Erdnussbutter (ich verlinke meine Wahl mal unten auf der Seite)
– Banane

Lasse dafür 1 EL Haferflocken weg oder gib etwas mehr Pflanzenmilch dazu, sonst wird der Smoothie zu fest.

Ab Woche 3 der Bestrahlung kommt wohl jeder sehr individuell an seine Grenzen. Wenn der Mundraum schon sehr schmerzempfindlich ist, lasse auf jeden Fall alle Nüsse und Körner weg. Nur noch zarte Haferflocken verwenden, die gerne aufquellen dürfen. Dann sind sie weicher. Ich konnte keine säurehaltigen Obstsorten mehr essen und kann deshalb Birne empfehlen. Der Smoothie ist dann kein Augenschmaus mehr, aber darum geht es in Woche 3 – 6 der Bestrahlung schon lange nicht mehr. Wenn Du mehr Infos haben möchtest, wie ich die Bestrahlung überstanden habe, dann schaue gern bei meinen „Tipps bei Bestrahlung“ vorbei.

Der Smoothie besteht dann nur noch aus Pflanzenmilch, max. 2 EL zarten Haferflocken, 1 Birne und Erdnussbutter.

Welche Power bringt Dir der Frühstücks-Smoothie?

Die Beerenpower! Wie vermutlich fast jeder Krebspatient habe auch ich das Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ gelesen. Deshalb bin ich doppelt von der positiven Wirkung von Beerenobst überzeugt.

  • Himbeeren sind reich an Vitamin A, B, C und Kalzium
    Außerdem haben sie eine antibiotische Wirkung
  • Blaubeeren enthalten viel Vitamin C, Kalium und Eisen
    Weiter wirken sie entzündungshemmend
  • Johannisbeeren überzeugen mit Vitamin C, Kalzium und Eisen
    Stärken das Immunsystem und wirken entgiftend
  • Erdbeeren sind voll mit Vitamin C, Kalium, Kalzium und Eisen
    Außerdem enthalten sie Methylsalicylsäure, einen schmerzmittelähnlichen Stoff – der Verzehr kann bei Kopfschmerzen helfen

Alle Beeren liefern Antioxidantien die als sogenannte Radikalfänger gelten. Freie Radikale greifen Zellen an und können zu Zellschäden führen. Entarten die geschädigten Zellen, kann Krebs entstehen.

Die Haferpower! Wertvoller als ein kleines Steak. Glaubst Du nicht? Doch!
Ich vergleiche für Dich:
100 Gramm Haferflocken mit 100 Gramm Rindersteak:

  • 14 g Eiweiß – – 22,5 g Eiweiß
  • 5,8 mg Eisen – – 2 mg Eisen
  • 4,3 mg Zink – – 4,1 mg Zink
  • 1,5 mg Vitamin E – – 0,48 mg Vitamin E
  • 9 g Ballaststoffe – – 0 g Ballaststoffe
  • 130 mg Magnesium – – 23 mg Magnesium

Durch die vielen Ballaststoffe halten Haferflocken Dich lange satt. Das Eiweiß sorgt für Muskelaufbau. Zink erhöht die Abwehrfunktionen des Körpers. Wer gegen Krebs antritt, braucht ein gutes Immunsystem.

Ich habe für mein geliebtes Powerfrühstück vor der Bestrahlung diese Erdnussbutter selbst gekauft. Die Erdnussbutter kommt ohne Salz und Zucker aus, was wichtig ist während der Bestrahlung. Salz war für meinen Mundraum ein unerträglicher Zusatzstoff.

Die hier verlinkten Produkte habe ich alle selbst gekauft und ich erhalte keinerlei Provision für das Nennen oder Verlinken dieser Produkte. Unbeauftragte und unbezahlte Werbung.